Revenue Management ist Umsatzoptimierung, Ertragsmaximierung ist das Ziel, folglich bedeutet es satte Ernte, fetter Ertrag
 
 

Häufig gestellte Fragen zum Thema Revenue und Yield Management im Hotel

Überzeugen Sie sich von unseren Antworten zu Ihren Revenue Management Fragen... damit Sie für Ihr Hotel schnelle Entscheidungen treffen können!

 

Fordern Sie uns mit Ihren individuellen Fragen zum Thema Revenue Management. Personalleiter und Direktoren fragen sich häufig: Kann Revenue Management nicht einfach eine Nebentätigkeit der Reservierung sein, oder des Empfangsleiters? Brauche ich überhaupt so ein Zahlengenie oder einen Daten Analysten bei mir? 

 

Was ist überhaupt der Unterschied zwischen Revenue und Yield Management? Wo sind die Abgrenzungen?

 

Im Englischen gibt es keinen. Bei uns gibt in der Tat zwei mögliche Definitionen. Die Definition für das Revenue Management betrifft das Ertragsmanagment im weitesten Sinne (Budget, langfristige Strategie, Kosten, Marketing). Hingegen das Yield Management beschäftigt sich eher mit der täglichen Marktabschöpfung, mit der taktischen Steuerung der Zimmerkapazitäten zum richtigen Preis. 

 

Brauche ich als kleines Hotel eine große Revenue Management Lösung?

 

Die Anwort ist mit ziemlicher Sicherheit, ja! Denn große und kleine Hotels haben mehrere Dinge gemeinsam, damit Sie aus Ihrem Markt mehr von der Nachfrage abbekommen und Sie mehr Umsatz machen:

 

  • begrenzte Kapazitäten, die bei hoher Nachfrage zu schnell vergeben, leider oft fast verschenkt werden. 
  • "verderbliche" Produkte, die nicht mehr verkaufbar sind, wenn der Tag um ist.
  • unterschiedliche Nachfragezeiten, deren Schwankungen Auswirkungen auf Ihr Preis Management haben. 
  • falsch oder gar nicht kalkulierte Kosten, um die richtigen Preise zu ermitteln
  • diverse Gästetypen mit ganz unterschiedlichen Aufenthalts- und Buchungsgewohnheiten.

 

In welchen Teilen des Hotels gibt es Revenue Management? Ich habe ein Ferienhotel mit vielen Stammgästen und weiß nicht wo ich ansetzen soll. 

 

Hier könnte die Aussage gelten "Revenue is everywhere", Umsatz liegt überall rum. Überall dort, wo man ihn nicht vermutet und ihn doch irgendwie optimieren möchte. In meiner Zeit als Restaurant Managerin in den USA haben wir nur mit Wartelisten und ohne Reservierungen gearbeitet. Durch die optimalere Belegung der Tische und Stühle ist der Umsatz schwupps erheblich nach oben gegangen. Denn die Nachfrage nach dem tollen italienischen Essen war riesig. Folgende Bereiche unterliegen Revenue- und Yield Management Regeln:

 

  • Logis in der Stadthotellerie
  • Logis in der Ferienhotellerie (Stammgast orientiert)
  • Logis in Hostels und Jugendherbergen (Betten orientiert)
  • F&B im à la Carte Restaurant 
  • F&B im Veranstaltungs- und MICE Segment
  • MICE Räume Management
  • SPA und Wellnessbereiche
  • Arrangements & Package Angebote
  • Sonderbereiche wie Garagen & Parkplätze

 

Was haben Hotelbewertungen mit meiner Preisstrategie zu tun?

 

Hotelbewertungen sind das Brot und Butter der durchsetzbaren Preise. Das gilt insbesondere bei der Gewinnung von neuen Gästen. Aber auch Großkunden im Bereich Firmen und Reiseveranstalter sondieren ihre potentiellen Partner nach den Bewertungskriterien. Ich empfehle dazu die zahlreichen Anbieter von Seminaren zu konsultieren oder eine Software einzusetzen, die das Management der Bewertungen übernimmt. 

 

 

Wie hoch ist der Zeitaufwand für Revenue Management am Tag?

 

Das kommt auf den Hoteltyp an, den Sie betreiben. Je mehr Zimmer Sie haben, desto größer wird Ihr Gästemix sein. Je mehr Gästetypen Sie unterbringen wollen, desto sensibler und fachmännischer müssen diese analysiert und Kapazitäten gesteuert werden. Der Zeitaufwand kann - wenn gute Software und/oder gute Excel-Dateien vorliegen und ein geübter Revenue Manager im Einsatz ist - zwei Stunden täglich betragen. Sobald das Hotel in einem sensiblen Preis- und Mitbewerbermarkt steht, und der Umsatz aus vielen verschiedenen Abteilungen gezogen wird, steigt die Anzahl der Stunden. Die folgenden Punkte benötigen Sie, um eine Beurteilung für sich selbst abzugeben.

 

  • Anzahl Marktsegmente und deren genaue Analyse (wie wertvoll ist jedes einzelne Segment für Ihr Haus)
  • Buchungsvorlauf (Lead Times) einzelner Marktsegmente
  • Komplexität der Angebotsstruktur
  • Anzahl Vertriebskanäle
  • Mitbewerberdichte
  • Komplexität der Nachfragefaktoren im Standort 

 

Es gibt ganz sicher noch zahlreiche andere Anliegen. Schreiben Sie uns, wenn Sie weitere Fragen haben die Sie sich schon immer gestellt haben... 

 
 

 
 
 
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Aktuelles
"Fit for Profit im Hotel - Das Revenue Management Buch 3.0"

"Fit for Profit im Hotel - Das Revenue Management Buch 3.0"

"Fit for Profit im Hotel - Das Revenue Management Buch 3.0" ist erschienen! Dieses Buch ist speziel für den Privathotelier geschrieben und für Menschen, die sich mit dem Thema Yield & Revenue Management etwas gründlicher befassen wollen. "Wenn wir Herr über unsere Preise werden wollen, dürfen wir sie nicht mehr willkürlich senken. wenn wir Belegung benötigen sollten wir langfristig planen und strategisch agieren. Hoteliers müssen es jetzt angehen!" sagt Bianca Spalteholz. 
 
Zu bestellen ist es im Buchhandel ISBN 978-3-936772-47-0 oder im Dehoga Shop indem Sie auf das Buch klicken.

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Glossar

Type B - Connection

Siehe Connection oder Connectivity

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Yieldfaktor

Der Yieldfaktor stellt den Zielerreichungsgrad eines Hotels dar. Er bringt den realisierten Umsatz in ein Verhältnis zum potenziellen Umsatz.  ...

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