Kostensenkung durch Outsourcing von Concierge-Dienstleistungen
Amerikanische Hotelketten beginnen, nachdem sich jahrelang Portiers nur um Gepäckstücke kümmerten, ihre Kosten zu senken, in dem sie spezielle Dienstleistungen auslagern.Zunehmend stehen die Angestellten von Tickethändlern/-Verkäufern in den Lobbys, um Hotelgäste in Restaurants, Shows und Autovermietungen zu bringen.
Diese “3.Klasse” Concierges haben durch Zusatzdienstleistungen die Zufriedenheit der Gäste im Fokus, um damit ihrem Arbeitgeber größere Profite zu erwirtschaften.
Der Outsourcing-Markt von Concierge-Dienstleistungen wächst in Amerika zunehmend. Der Online Reisehändler Expedia erwarb im vergangenen Jahr 38 Concierge Arbeitsplätze in Nordamerika, die fast alle in Hotels platziert waren. Mittlerweile hat Expedia 76 Arbeitsplätze, doppelt so viele wie zu Beginn 2005. Der Tickethändler Vegas.com, der aktuell in 6 Hotels vertreten ist sagt, es gäbe Vereinbarungen 24 weitere Hotels mittels Concierge-Dienstleistungen auszustatten. Das 1-jährige Unternehmen Tour Link LLC operiert in 5 Hotels in San Francisco, inklusive „Argent“ und „Hyatt Fisherman`Wharf“ und 2 weitere im nächsten Monat. Hotelketten wie Hyatt, Marriott, Starwood und Kimpton bestätigten, dass sie für derartigen Service aktuell bereits Verträge abgeschlossen haben.
Davon ist dem Gast natürlich wenig bewusst: In den meisten Fällen sind die Concierges in Hoteluniform gekleidet und angewiesen, ihren Arbeitgeber nicht zu nennen. „Wir haben einen Vertrag mit den Hotels und zeigen nicht, dass wir nicht zum Hotel gehören. Wir passen uns an, tragen die Hotelnamensschilder inkl. Hotellogo,“ sagt John Williams, Chef von New York Guest. Das Unternehmen bietet seine Dienstleistungen seit 5 Jahren an, in 15 Hotels in Manhattan.