SPALTEHOLZ HOTELKOMPETENZ
 
 

Glossar

 
 

Absolute Preisuntergrenze

Die absolute Preisuntergrenze bezeichnet den Preis (netto der Mehrwertsteuer), der die variablen Stückkosten deckt. In diesem Fall wird kein Beitrag zur Fixkostendeckung des Hotels geleistet. Unterhalb dieser Preisgrenze sollte ein Hotelier seine Zimmer nicht verkaufen, da in diesem Fall ein negativer Deckungsbeitrag erzielt wird. Das würde bedeuten, dass das Hotel mit jedem verkauften Zimmer Verlust macht. Auch wenn das Zimmer zum genauen Preis der Preisuntergrenze verkauft wird, ergibt das keinen Sinn, denn dann wird nur "Arbeit gegen Geld" getauscht. 

 

Berechnung:

Die absolute Preisuntergrenze errechnet man aus den variablen Kosten des Hotels geteilt durch die Absatzmenge, d.h. alle verkauften Zimmer. Dabei werden in der Regel die Kosten und die Absatzmenge eines Jahres zu Grunde gelegt.

 

Achtung!

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten neigen viele Hoteliers dazu, die Raten abzusenken, um den Absatzschwierigkeiten entgegen zu wirken. Hierbei sollte die absolute Preisuntergrenze als Richtwert dienen, um die Rate nicht zu weit abzusenken. Um nicht „Arbeit gegen Geld“ zu tauschen, sollte im Extremfall und nur kurzfristig ein angebotener Preis mindestens 1 bis 2 Euro über der absoluten Preisuntergrenze liegen. Langfristig wird ein Hotel mit dieser Strategie am Markt nicht bestehen, da eine Rate in Höhe der absoluten Preisuntergrenze bedeutet, dass ein Verlust in Höhe der Fixkosten gemacht wird. Daher wird die absolute Preisuntergrenze auch als kurzfristige Preisuntergrenze bezeichnet.

 

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