Mittelständische Hotels: Gefördert durch zwei Bundesministerien
Gleich zwei Bundesministerien kümmern sich durch Bundeszuschüsse und/oder Forschungs- projekte um kleine und mittlere Hotels. Bei dem einen gibt es direkte Zuschüsse, wenn man Beratung in Anspruch nimmt, bei dem anderen indirekte Unterstützung, indem man an einem e-learning Forschungsprojekt teilnimmt.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert insbesondere die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen in der Tourismuswirtschaft im Rahmen des Forschungsprojektes „Zukunfts-verträgliche Arbeits- und Unternehmensgestaltung in der Tourismus-wirtschaft“. Bianca Spalteholz Hotel Business Development beteiligt sich durch den Teilbereich „Qualifizierung für das Marketing touristischer KMU’s in elektronischen Märkten“. Hiervon profitieren hauptsächlich Hotels
und deren Mitarbeiter, die sich im Bereich Marketing und elektronischer Vertrieb weiterbilden wollen. Zusammen mit namhaften Instituten und Kooperationspartnern werden im Rahmen von www.tourismuscoach.de praxisnahe E-learning-Angebote für Hotelbe-triebe entwickelt. Die Teilnahme an einem E-learning-Kurs können Sie gewinnen, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen und einen Fragebogen ausfüllen, den Sie sich herunterladen können unter http://www.tourismuscoach.de/befragung/. Projektpartner sind IZT (Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Berlin) und dwif (Deutsches Wirtschaftswissenschaftliches Institut für Fremden- verkehr, Berlin und München) sowie Bianca Spalteholz Hotel Business Development und akademie.de.
Die Interhoga ist die Leitstelle für vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Zuschüsse für Beratungs- dienstleistungen. Kleine und mittlere Hotels können hier Gelder beantragen, wenn sie eine Beratung (z.B. Betriebsanalysen, Marketing und/oder Vertrieb) in Anspruch genommen haben, die natürlich bestimmte Voraussetzungen erfüllen müssen. Beispielsweise werden nur Gastbetriebe gefördert, die eine Umsatzgröße von 1,28 Mio. Euro nicht überschreiten. Außerdem unterliegen die Beratungen selbst bestimmten Mindestanforderungen, sie müssen z.B. mindestens eine Situationsanalyse enthalten und Schwachstellen des Unter- nehmens aufzeigen. Ferner werden konkrete Verbesserungs- vorschläge sowie Anleitungen zu ihrer Umsetzung in die Betriebspraxis gefordert. Die Arbeit lohnt sich für Hoteliers, denn
es gibt immerhin 40% (max. 1500 Euro) der Ausgaben vom Staat zurück.