Hotelmarketing, Distribution (Verteilung), Vertrieb, Social Media und Virales Marketing, einmal gestartet und rund geht es fast von selbst!
 
 

Direktvertrieb fördern mit Hilfe von Buchungs- und Bewertungsportalen - ein Paradoxon?

Die Direktbuchung über die eigene Website oder per Telefon ist, isoliert betrachtet, der günstigste Vertriebskanal. Die Herausforderung besteht jedoch darin, ausreichend Internetverkehr („traffic“) auf die eigene Website zu leiten. Ist die Seite gut aufgebaut und der Buchungsprozess einfach und transparent, also die Usability gegeben, kann die Conversion Rate wesentlich gesteigert werden. Denn „teure“ Buchungsportale fördern durch das Schaufenster-Phänomen (Billboard Effekt) sogar noch den Direktvertrieb.

 

Homepage, Telefonreservierung und Verträge mit Firmen-Kunden kosten auch Geld und zwar in Form von Personal und Zeit. Einen weiteren Kundenmix erreicht das Hotel über Meta-Travel-Search-Engines, also die Präsenz in Vertriebs- und Kommunikationsplattformen wie Bewertungs- und Preisvergleichsportalen. Wenn man davon ausgeht, dass die übers Internet getätigten Hotelbuchungen ihren Ursprung in der Suche per Suchmaschine haben (bei Google beginnen immerhin ca. 80% aller Buchungen), ist es also umso wichtiger, dass die Suchmaschinen bei der entsprechenden Eingabe von Suchbegriffen Ihr Hotel möglichst weit vorne im Ranking auflistet. Um das sicherzustellen, schalten Sie Internet-Werbung, etwa Bannerwerbung oder Adwords bei Google.

 

Ziel im Direktvertrieb für Hotels ist stets optimierter Content

 

 Mit dem organischen Content Ihrer Homepage kommen Sie heute nicht mehr sicher auf Seite 1 bei Google (auch nicht, wenn Ihnen das Agenturen versprechen). Die Kosten für Google Adwords variieren je nach Suchbegriff und Standort, wo das Hotel sich befindet. Direkte Schnittstellen zu Meta-Suchmaschinen wie Trivago und Hotelfinder (der neueste Hype der Direktbucher-Fans) holt den Gast zwar direkt ab, und Sie zahlen "nur" den CPC (Cost per Click), aber wehe, wenn der Gast wieder geht, ohne gebucht zu haben, dann kann es teuer werden. 

Tunen Sie also Ihre Homepage und Ihre IBE (Internet Booking Engine) sowie die Attraktivität und Nutzerfreundlichkeit Ihrer Seite. Dann steigt auch die „Konversionsrate“ oder „Look-to-Book-Ratio“ an: Wie viele Klicks führen zu einer Buchung?  

 

"Billboard-Effekt" - Schaufenster zum Markt attraktiv gestalten - zum Kauf einladen!

Ein attraktiv gestaltetes Schaufenster lädt zum Shopping und Konsumieren ein. Im Falle der Hotellerie versteht man unter Schaufenster neben der eigenen Webseite vor allem die Präsenz im Internet über Vertriebs- und Buchungsportale, Hotelbewertungs- und Preisvergleichsportale, Themenwebsites für Hochzeiten, Wander- und Fahrradetourismus etc. Wer sich in diese Schaufenster des Marktes stellt, darf die Kontrolle seiner Datenqualität nicht aus der Hand geben. Es geht hierbei sowohl um die optische Darstellung, als auch um Preisdisziplin, thematisch "knackigen" Content und Suchwort angereicherte Texte. 

 

Einstiege zum Suchprozess gibt es viele. Sobald ein interessantes Hotel in einem Buchungsportal oder OTA gefunden ist, besuchen die Nutzer zusätzlich noch Preisvergleichs- und Hotelbewertungsportale, um sich einen intensiveren Eindruck zu verschaffen. Wo letztlich gebucht wird, entscheiden Preis und Leistung des Angebots sowie Bequemlichkeit für den Nutzer und Vertrauen in den Buchungskanal. Genau hier kommt der Billboard-Effekt ins Spiel und genau deshalb ist ein informativer und gepflegter Auftritt in allen Internetportalen so wichtig. Einer Studie der Cornell University gemeinsam mit Expedia zufolge spielt die Sichtbarkeit eines Hotels auf der entsprechenden Online-Reiseplattform eine wesentliche Rolle, um die Anzahl der Direktbuchungen auf der Hotel-Webseite zu erhöhen. Vier Testhotels haben sowohl die Anzahl ihrer Direktbuchungen in den Präsensphasen bei Expedia erhöht als auch ihre Durchschnittszimmerrate gesteigert.  

 

Überzeugen Sie Ihre potentiellen Bucher mit Ihrem perfekten Gesamtauftritt quer durchs Internet bis hin zu Ihrer eigenen Website. Ein Data-Quality-Audit verhilft Ihnen zu einem flächendeckend verkaufsförderndem Auftritt.

 
 

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"Fit for Profit im Hotel - Das Revenue Management Buch 3.0"

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"Fit for Profit im Hotel - Das Revenue Management Buch 3.0" ist erschienen! Dieses Buch ist speziel für den Privathotelier geschrieben und für Menschen, die sich mit dem Thema Yield & Revenue Management etwas gründlicher befassen wollen. "Wenn wir Herr über unsere Preise werden wollen, dürfen wir sie nicht mehr willkürlich senken. wenn wir Belegung benötigen sollten wir langfristig planen und strategisch agieren. Hoteliers müssen es jetzt angehen!" sagt Bianca Spalteholz. 
 
Zu bestellen ist es im Buchhandel ISBN 978-3-936772-47-0 oder im Dehoga Shop indem Sie auf das Buch klicken.

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Glossar

Überbuchung

Mit Überbuchung bezeichnet man in der Hotellerie den Verkauf über der vorhandenen Zimmerkapazität. Dabei wird davon ausgegangen, dass ein bestimmter Anteil der Reservierungen ...

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OCC – Occupancy

Occupancy, englisch für Belegung, ist ein gebräuchlicher Begriff für die Auslastung und wird in Prozent angegeben.  ...

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