Yield Management steht unter anderem für Ernte und Ertrag. Hohe Nachfrage hohe Preise. Überkapazitäten gleich niedrige Preise.
 
 

Alles was messbar ist, kann man auch steuern – auch Wellness und SPA Abteilungen

Das gilt insbesondere für SPA und Wellnessbereiche in Hotels. Im Logisbereich eines Hotels nutzt man für das Revenue Management Kennzahlen wie OCC (Occupancy = Belegung), ARR (Average Room Rate = Durchschnittszimmerrate) oder ADR (Average Daily Rate = Durchschnittliche Tagesrate), RevPAR (Revenue per available room – Umsatz pro verfügbarem Zimmer), RevPAB (Revenue per available bed = Umsatz pro verfügbarem Bett) und viele mehr. Im

Im Spa- und Wellnessbereich werden natürlich andere Eckdaten gemessen. So gibt es dort eine ATR (Average Treatment Rate = durchschnittliche Behandlungsrate). Hier werden die verschiedenen Angebote, die Länge der Behandlungen und die Preisstruktur der Dienstleistungen in die Waagschale geworfen und ein Durchschnitt daraus errechnet. Genau wie man in der Logis den Durchschnittspreis durch Dynamic Pricing erhöht, kann man auch im Bereich Wellness mit dynamischem Pricing seine Umsätze steigern. Man muss sich natürlich trauen und braucht Erfahrungswerte und Zahlenwerk. Außerdem müssen auch in diesem Bereich zunächst die Mitarbeiter verstehen, worum es geht und dann muss dem Gast glaubhaft vermittelt werden, wo sein Vorteil liegt.

Kombiniert man nun diese Kennzahl noch mit der Auslastung der Kabinen auf Wochentagsbasis und Tageszeit und kreiert entsprechende Produkte, die auf die unterschiedliche Nachfrage der Gäste abgestimmt sind, erfüllt man fast vollständig die Voraussetzungen für Revenue Management wie es in der Logis angewendet wird.

Ein schönes Beispiel aus der Praxis: Wenn auf der AIDA die Menschen zu Landausflügen unterwegs sind, bietet man im SPA bis zu 30 % Rabatt auf ausgewählte Behandlungen an, aber eben nicht auf alle Behandlungen. Ganz schön clever! Und der Gast kann entscheiden, ob er sich zu Peakzeiten behandeln lassen will und den vollen Preis zahlt oder zu „rabattierten“ Zeiten.

 
 

 
 
 
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Aktuelles
"Fit for Profit im Hotel - Das Revenue Management Buch 3.0"

"Fit for Profit im Hotel - Das Revenue Management Buch 3.0"

"Fit for Profit im Hotel - Das Revenue Management Buch 3.0" ist erschienen! Dieses Buch ist speziel für den Privathotelier geschrieben und für Menschen, die sich mit dem Thema Yield & Revenue Management etwas gründlicher befassen wollen. "Wenn wir Herr über unsere Preise werden wollen, dürfen wir sie nicht mehr willkürlich senken. wenn wir Belegung benötigen sollten wir langfristig planen und strategisch agieren. Hoteliers müssen es jetzt angehen!" sagt Bianca Spalteholz. 
 
Zu bestellen ist es im Buchhandel ISBN 978-3-936772-47-0 oder im Dehoga Shop indem Sie auf das Buch klicken.

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Glossar

USP (Unique Selling Proposition/Point)

Ein USP ist ein einzigartiges Verkaufsversprechen oder auch Alleinstellungsmerkmal eines Hotels bzw. seiner Produkte/Leistungen, mit dem es sich deutlich und unverwechselbar ...

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RevPASM - Revenue per Available Square Meter

Netto-Umsatz pro Quadratmeter im Veranstaltungsbereich

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